Vereinspokal

Der Vereinspokal ähnelt sich in vielerlei Hinsicht dem Pokal im Fußball. Es spielt nicht jeder gegen jeden, es gibt ein Spiel zwischen zwei zueinander gelosten Spielern und der Verlierer scheidet aus dem laufenden Wettbewerb aus.

Der Vereinspokal ist also ein Chaos-System, bei dem nur der Gewinner weiterkommt. Nach jeder Runde halbiert sich also das Teilnehmerfeld und der Pokalsieger wird schnell ermittelt. Da es allerdings beim Schach kein Elfmeterschießen gibt, hat man sich folgende Regelungen bei einem Remis (Unentschieden) ausgedacht:

Bei einem Remis wird das Spiel zwischen den beiden Kontrahenten mit vertauschten Farben und verkürzter Bedenkzeit wiederholt. Die ursprünglichen 1Std. 30min. für 30 Züge und halbe Std. für den Rest der Partie wird in 20 Minuten für die gesamte Partie verkürzt (Schnellschach). Sollte diese Partie wieder Remis ausgehen, so wird die Bedenkzeit erneut auf 5 Minuten pro Spieler verkürzt (Blitzschach) und es gewinnt derjenige, der am Ende von 3 Blitzpartien die meisten Punkte für sich verbuchen konnte. Sollte wiederum ein Gleichstand bestehen, so wird so lange weitergespielt, bis jemand eine Partie gewinnen kann. Die Bedenkzeit von 10 Minuten pro Partie bleibt bestehen.

Die Paarungen werden vor jeder neuen Runde vom Turnierleiter ausgelost und die möglichen Gegner der einzelnen Spieler sind somit nicht bis zum Schluss ersichtlich. Dieses Turnier wird selbstverständlich nicht DWZ ausgewertet.

Der Spieler, der alle Spiele gewonnen hat (es gibt nur einen Sieger und viele Verlierer), darf sich Vereinspokalmeister nennen. Das durften sich bisher nur wenige Leimener. Aber trotzdem gilt die alte Regel: "Im Pokal ist alles möglich!".

Hier geht es zum Vereinspokal:

Vereinspokal 2012  
Vereinspokal 2011  
Vereinspokal 2010 Pokalsieger Danny Rehl
Vereinspokal 2009 Pokalsieger Stefan Inhoven
Vereinspokal 2008 Pokalsieger Andreas Reischmann
Vereinspokal 2007 Pokalsieger Peter Hildenbrand jun.